Jodefah
Meine künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Farbe, Form und subjektiver Wahrnehmung von Raum und inneren Zuständen. Ausgangspunkt vieler Arbeiten sind einzelne Körpersegmente, figurative Fragmente oder symbolhafte Elemente, die sich im malerischen Prozess transformieren, überlagern und zunehmend auflösen.
Die weibliche Figur dient dabei nicht als Porträt oder narrative Hauptfigur, sondern als wandelbare Struktur innerhalb eines offenen Bildsystems. Wiederkehrende Motive wie Türen, Schlüssel, Augen, Vögel oder treppenartige Architekturen erscheinen in verschobenen Zusammenhängen und entwickeln eine instabile, sich ständig verändernde Bildlogik.
Kräftige, kontrastreiche Farbsetzungen wirken zugleich ordnend und störend innerhalb der Komposition. Schichtungen, Fragmentierungen und Überlagerungen erzeugen Bildräume, in denen sich Wahrnehmung, Erinnerung und emotionale Zustände miteinander verschränken.
Inhaltlich beschäftigen sich die Arbeiten mit subjektiver Wahrnehmung und deren visueller Transformation. Alltägliche Beobachtungen, körperliche Ausdrucksformen oder emotionale Zustände werden im Arbeitsprozess durch symbolische Verdichtung, formale Verschiebung und malerische Überlagerung neu interpretiert.
Dabei entstehen Spannungsverhältnisse zwischen Figur, Symbol und Bedeutung, in denen ursprüngliche Aussagen sich verändern, brechen oder verschieben. Mich interessiert besonders der Moment, in dem Wahrnehmung ihre Eindeutigkeit verliert und sich in eine persönliche, konflikthafte und schwer greifbare Bildrealität verwandelt.
Ausstellungen
- Einzelausstellung im Haus Greiffenhorst Greiffenhorst 1 47809 Krefeld
- 2026 Hildener Künstlermarkt 20.06 - 21.06 auf der Hildener Mittelstraße 40721 Hilden
Awards
- Preisträger beim Wettbewerb: KastenArt Vier Wälle Gestaltungswettbewerb
Sprachen
- Deutsch
Kontakt
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