Woran hast du gerade gearbeitet?
Gerade tauche ich aus einer Theaterproduktion auf, für die ich Bühne und Kostüme entworfen habe. Das Stück nennt sich „HEIMISCH“.
Wir haben in den Szenen mit einem Overheadprojektor, Markern und Scherenschnitten gearbeitet – in diesem Fall eher eine szenische als illustrative Herangehensweise.
Davor habe ich ein Kinderbuch von Rafik Shami illustriert, „Meister Marios Geschichte“, dessen Geschichte in der Welt des Marionettentheaters spielt. Da konnte ich aus meinen Erfahrungen am Puppentheater schöpfen. So vermischen sich Theater und Illustration, es hat einen guten Schwung, wenn alles ineinander fliesst.
Im Moment entwerfe ich ein „optisches Spektakel“ für die Staatliche Kunstsammlung Dresden. In den Museumsräumen werden großformatige Illustrationen den Rahmen für verschieden kleine Theaterszenen bilden.
Ausserdem gebe ich zwischendurch Workshops für Kinder und Jugendliche.
Dafür arbeite ich mit einer Autorin zusammen, so dass wir die Kids in Text und Illustration unterstützen können. Jedes mal sind wir beeindruckt und inspiriert von den phantastischen Welten und Wesen, die dabei entstehen.
