
Der Tod des in Schottland geborenen und zuletzt in Kalifornien lebenden, im englischsprachigen Raum weithin bekannten und geschätzten Illustrators Nick Dewar ist ein großer Verlust. Seine Illustrationen wurden vielfach von den verschiedensten Gremien und Organisationen prämiert. Neben vielen anderen Preisen erhielt er 2004 Gold Medaille der British Association of Illustrators in der Kategorie Editorial. Seine Arbeiten wurden in so bekannten Magazinen wie The Atlantic Monthly, Forbes, Harpers Bazaar, The National Post, The New York Times, Süddeutsche Zeitung Magazin, Newsweek, Playboy, Time, und The Wall St. Journal veröffentlicht. Weiterhin veröffentlichte er unter vielen anderen Titel-Illustrationen für Daily Express, The Guardian UK und The New Scientist, sowie für Buchumschläge für Bloomsbury, Macmillan, Penguin und Random House, um nur einige wenige zu nennen.
Da seine Webseite in Erinnerung an ihn glücklicherweise vorerst aufrecht erhalten wird, kann man dort seine hervorragenden Arbeiten bewundern, und eine genaue Liste seiner Veröffentlichungen und Prämierungen studieren. Unbedingt besuchenswert ist der "But how?" -Bereich der Webseite, wo sich Nick Dewar ein wenig bei seiner Arbeit über die Schulter schauen lässt. Für jeden, der sich Tag für Tag in einer Berufsrealität wieder zu finden vermeint, die statt Skizzen und Entwürfen schon in der Entwurfsphase Arbeiten auf Reinzeichnungsniveau zu erwarten scheint, ein wahres Schatzkästchen. Denn nicht nur die Arbeiten von Nick Dewar haben konzeptuell und handwerklich höchste Qualität, sondern auch sein Umgang mit Kunden und Art Direktoren.